Was war, was kommt – Frohe Weihnachten 2019

12 Dezember 2019

Mieterschutzgesetz, Mietpreisbremse und Mietendeckel. Grundsteuerreform und Sharedeals. Baustau und modulares Bauen. Nachhaltigkeit und Mobilitätskonzepte. Ich könnte die Liste beliebig weiterführen. Selten wurde in unserer Branche über so viele Themen so heftig diskutiert wie in diesem Jahr. Das Thema Digitalisierung ist dabei in die zweite Reihe gerutscht. Das ist nicht weiter schlimm, denn eigentlich wurde dazu schon alles gesagt. Jetzt gilt es Lösungen zu entwickeln, die unserer Branche einen Mehrwert bieten und keine Einzelanwendungen sind.

Erhöhtes Risiko durch Klimawandel und steigende Baukosten

Die Studie „Emerging Trends in Real Estate®: Europe 2020“ von PwC und dem Urban Land Institute beleuchtete vor kurzem die Top-Themen der europäischen Immobilienbranche für das kommende Jahr. Demnach rechnen 73 Prozent der Investoren mit einem erhöhten Risiko durch den Klimawandel. Der Carbon Footprint von Immobilien beschäftigt also endlich auch unsere Branche. Greta Thunberg sei Dank? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass der Gebäudesektor für rund 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist. Und dass wir unsere Klimaziele kaum erreichen werden. Das Zwischenziel, bis 2020 die Treibhausgas-Emissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, in jedem Fall nicht. Höchste Zeit also, dass etwas passiert. Auch die steigenden Baukosten sind für die Teilnehmer der Studie ein Grund zur Sorge: Ganze 68 Prozent sehen darin eines der Hauptprobleme für das kommende Jahr.

Digitalisierung kann Kosten senken

Vielleicht kann ja die Digitalisierung von Prozessen das eine oder andere Problem lindern. Zumindest setzen zwei Drittel der Befragten im kommenden Jahr auf neue Technologien und auf neue Proptech-Anwendungen, um Effizienzsteigerungen zu realisieren oder auch um Bau-Informationen für Kunden, Architekten und Gebäudenutzer zu modellieren. Das senkt die Kosten. Aber auch Datenmanagement-Tools für Investoren und Asset Manager gehören zu den gefragten Anwendungsgebieten. Ich bin froh, dass Reasult bereits eine Lösung anbietet, die den besagten Mehrwert bietet. Ein Angebot für kleine und mittlere Projektentwickler haben wir gerade auf den Markt gebracht. Und wir basteln an einer Plattformlösung, die alle Funktionen von Reaforce bündelt, Cash-Flow-Planungen heruntergebrochen auf jede Gesellschaft abbildet wie auch GuV-Rechnungen. Hinzu kommt, dass wir deutlich mehr Daten zur Verfügung stellen, die die Planungen zukunftsfähig machen. Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Doch jetzt wünsche Ihnen erst einmal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich bin gespannt, worüber wir in 2020 debattieren.

 

Ihr Dirk Schumacher

 

 

 

 

P.S. Hier mehr lesen über die Studie „Emerging Trends in Real Estate®: Europe 2020“

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